BERICHT ZUR JHV 2018

Bericht zur JHV 2018

Das Protokoll zur JHV liegt im Vereinsbüro aus und kann an den Sprechtagen eingesehen werde. Dieser Bericht dient nur zur Erklärung.Nach dem die offiziellen TOP abgearbeitet waren Kamen die Berichte der Vorstandsmitglieder. Der 1.Vorsitzende berichtete über die Aufgaben und Tätigkeiten des Vorstandes innerhalb des Geschäftsjahres. Dabei erwähnte er besonders den Mangel an Bereitschaft zur Leistung von Gemeinschaftsarbeit und appellierte an alle dieser Verpflichtung nachzukommen. Dem Verein gehen jährlich ca. 4000 Arbeitsstunden verloren. Diese müssen zugekauft werden. Viele Arbeiten könnten auch in Eigenleistung gemacht werden. Leider ist die Bereitschaft sich freiwillig zu engagieren nicht sehr groß. Ebenso wenig sind Gartenfreunde zu finden, die sich in der Vereinsarbeit engagieren. Wir– der Verein – braucht Mitarbeiter im erweiterten Vorstand und im Vorstand. Die Arbeit der Obleute besteht darin, Anlaufstelle für die Parzelle zu sein, die Verbindung zu Vorstand zu halten, die Gemeinschaftsarbeit an den Vorstand zu melden und möglichst an den 4 Sitzungen des erweiterten Vorstandes teilzunehmen. Mehr nicht. Zeitaufwand ca. 8 Std. im Jahr. Die Vorstandsarbeit ist da schon etwas zeitaufwendiger. Trotzdem brauchen wir aktuell einen 2. Schriftführer. Dieser hat die Aufgaben bei Bedarf den 1. Schriftführer zu vertreten, sich um das Bauwesen zu kümmern, Einladungen zur Gemeinschaftsarbeit zu machen und die geleistete Arbeit zu dokumentieren. Andere Aufgaben werden zusätzlich in den Sitzungen vergeben. Bitte meldet Euch für dieses Amt beim Vorstand! Die Arbeiten am Spielplatz sind in vollem Gang. Die Finanzierung war zuerst über eine Vereinsumlage von 10 € gedacht wurde aber zu Gunsten einer Spendenaktion um geplant. Im laufende Geschäftsjahr waren vorsorglich 11.000 € eingeplant. Durch das unerwartet hohe Spendenaufkommen wird davon nicht alles in Anspruch genommen. Am Ostersamstag wurden die Fundamente für die Geräte gebohrt und gelegt. Einige Geräte konnten auch schon eingebaut werde. Am Freitag, dem 06. April wurde das Sechseck-Spielgerüst geliefert. Wir hoffen, die Planierung und Raseneinsaat in der 2. Aprilwoche zu schaffen, so dass der Platz ca. Mitte Juni wieder bespielbar ist.
Es wird in diesem Jahr keinen Maibaum geben. Der alte Stamm ist vom Pilz durchzogen und nicht mehr sicher. Einen neuen Stamm zu beschaffen ist zur Zeit nicht möglich. Ersten fehlen die Möglichkeiten und zweitens die Mitglieder, die sich aktiv um den Maibaum kümmern würden.
Wenn Feuerstätten – Herde und Öfen – in den Lauben betrieben werden, müssen sich abgenommen und erlaubt sein. Ist dieses nicht der Fall entfällt im Brandfall der Versicherungsschutz.
Es wurde nochmal auf den Aufbau von festen Pavillons hingewiesen. Diese dürfen nur von Anfang Juni bis Ende August stehen. Da sie unter die 24m² Regelung des Bundeskleingartengesetzes fallen ist auch eine Baugenehmigung nötig.
Heike Kordts macht noch einmal auf die Notwendigkeit der korrekten Versicherungssummen aufmerksam. Die Grundversicherung umfasst nur einen kleinen Teil der Werte. Genaue Zahlen dazu sind in den Sprechstunden bei ihr zu erfahren. Bitte denkt daran, das im Schadensfall bei Unterversicherung auch nur ein Teil des Schaden beglichen wird.
Der Bericht der Kassiererin Martina Sagawe viel erfreulich aus. Die Kassenlage des Vereins ist gut. Sie erklärte einigender Ausgaben im Vorjahr und machte auch auf säumigen Zahler aufmerksam. Wenn Rechnungen nicht bezahlt werden kann sich die Endsumme durch Mahn-und Gerichtskosten leicht auf ein mehrfaches des Ursprungsbetrages aufschaukeln. Zur Zeit fehlen noch 2 Jahresrechnungen.
Zu ehren waren in diesem Jahr: Für 60 Jahre Helga Brünig, für 55 Jahre Liane Bolinski und Friedhelm Hettling, für 50 Jahre Jürgen Buddecke und Johannes Kröger und Marion Kreutzingen, für 45 Jahre Georg Paluch und für 40 Jahre Klemens Weiß, Hans-Werner Niemeier und Peter Stütze. Leider konnten nicht alle aus gesundheitlichen Gründen anwesend sein. Heinz-Dieter Krause – der „Notenmuffel“ –wurde auf Antrag des Vorstandes wegen seiner Verdienst um den Verein und weil sein Garten nun schon 102 Jahre im Familienbesitz ist zu Ehrenmitglied ernannt. Er bedankt sich bei der Versammlung.
Wiedergewählt wurden auf der JHV der 1. Vorsitzende Emil Zuleia und die 2. Kassiererin Heike Kordts. Der Posten des 2. Schriftführers blieb unbesetzt. Wir haben auch einen neuen Gerätewart. Dirk Haßmann, Obmann in Arp König, stellte sich zur Verfügung und wurde einstimmig gewählt.
Die Anträge zur Erhöhung des Mitgliedsbeitrages auf 55 € ab 2019 und die Erhöhung der Ersatzzahlung für nicht geleistete Gemeinschaftsarbeit auf 20 € pro Stunde wurden angenommen. Dadurch erhöht sich auch der passive Beitrag auf 27,50 €, also der Hälfte des aktiven Beitrages. Ein Vorschlag aus der Versammlung galt einem „Tag des offenen Gartens“. Wir halten diesen Vorschlag für gut und bitten um Meldungen zu Teilnahme. Termine werden noch bekannt gegeben. Einige Wortmeldungen wurden diskutiert. Aber nicht alles sollte in der JHV besprochen werden. Kleinere Probleme sollten mit den Obleuten besprochen werden und Schäden an Vereinsanlagen müssen sofort beim Vorstand gemeldet werden und das möglichst schriftlich damit nichts vergessen wird. Die Kohlrabi-Olympiade wird in diesem Jahr wahrscheinlich nicht stattfinden. Nach Unstimmigkeiten bei der Platzierung der Früchte im letzten Jahr erklärte sich Klaus Irek nicht mehr bereit, diese Arbeiten zu machen. Der Verein sieht es auch als übertrieben an, Regelungen zur Prämierung (Wiegerichtlinien, wer darf mit wie vielen Früchten teilnehmen, etc.) zu erstellen. Das Ganze soll doch nur der Gemeinschaft und dem Spaß dienen. So werden Traditionen unterbrochen. Sollte sich trotzdem noch jemand finden, der Spaß an der Durchführung so eines Wettbewerbs hat, findet er oder sie in der Regel die Unterstützung des Vorstandes.