AUDI IM GRABEN DER DEUTSCHEN SCHOLLE
Audi im Graben

An einem Samstag im Frühjahr 2005 klingelte beim Kassierer (Emil Zuleia) das Telefon. Der Schriftführer (Manfred Schick) rief an und stellte fest, dass Emil etwas gegen Mopedfahrer in den Gärten hätte. Nach der Bestätigung meldete Manfred, dass ein Audi Quarto vor seinem Garten im Graben liegt. Ungläubig fuhr der Kassierer zum Unfallort. Dort bot sich folgen des Bild: Der Audi lag mit der Fahrerseite nach unten im Graben. Der Fahrer befand sich zu Beruhigung in einem Garten. Der Weg vor dem Garten ist ein typischer Gartenweg mit einer Breite von ca. 1,5 m plus Grasnarbe. Auf den Zufahrtswegen stehen überall Pfähle um Autoverkehr zu unterbinden. Der Kassierer befragte den Fahrer (94), wie er es überhaupt geschafft hat, dahin zu kommen. Erklärung wie folgt: ich wollte wegen der Baustelle auf der Limbergerstraße. Eine Abkürzung zur Vogelerstraße nehmen. Ich bin 30 Jahre Taxi gefahren und immer diesen Weg gefahren (Unmöglich, da nie ein Weg oder eine Straße dorthin führte). Er ist von der Kokschen Straße gekommen, hat den Weg am Moskaubad genommen. Beider Ersten Barriere ist er rechts abgebogen und dem Verlauf des Weges gefolgt. Da in der Höhe des Vereinshauses ein Pfahl den Weg versperrt, fuhr er den Weg „Am Krawallkanal“ in Richtung Bahn, an der Einmündung in den Fritz Diekmann Weg fuhr er wieder rechts, an dessen ende bog er in Richtung Ausgang „Sternsche Wiese“ ab (Wegbreite unter 2 m). Weil er zur Vogelerstrasse. Wollte, musste er links in den „Campingweg“ einbiegen. Das ist schon mit einem Fahrrad eng. Nach der Feststellung, dass er in einen Sackgasse angekommen war, fuhr er rückwärts und landete im Graben. Auf die Frage, wie er das letzte Linksabbiegen geschafft hätte, antwortete er: „ ich habe doch Fahren gelernt – bei der Wehrmacht!“. Beim Abschleppen des Wagens wurde der ganze Unterbau (Getriebe, Auspuffanlage, etc.) abgerissen da der Abschleppwagen nicht nahe genug herankam. Der Wagen musste mit einer Seilwinde ca. 60 m aus dem Graben gezogen werden.